Vom Tun zum Sein

Vom Tun zum Sein

Frauenabend am 19. April 2018


Sehe ich heute in meinen Kalender, so ist dieser voll mit Terminen, mit Dingen, die zu erledigen, zu tun, zu machen sind. Jeder Tag ist gefüllt mit einer Vielzahl von Aufgaben, von Zeiten, die einzuhalten sind, vom Tun. Wie ich in meiner Umgebung und im Umgang mit anderen Frauen feststelle, geht es nicht nur mir so - viele von uns sind so sehr im Tun, dass wir kaum die Zeit haben einfach nur zu sein - im Moment zu sein und den Moment mit all seiner Schönheit und mit den Chancen, die jeder Moment bietet zu sein. Ein Weg für mich diesem Sein täglich Raum zu geben ist die Meditation, die Stille in mir zu finden. Dies ist jedoch naturgemäß bei Weitem nicht der einzige Weg zum Sein zu finden. Zum Verweilen im Moment.

Fragen, die sich mir stellen sind: Warum sind wir alle so sehr im Tun und haben das Gefühl "keine Zeit" zu haben? Warum füllen wir unsere Tage so sehr mit dem Tun? Was hindert uns daran inne zu halten und zu sein? Wie sehr spielt zB die Präsenz der Uhr eine Rolle? Wie früh lernen wir uns dem Tun, dem Takt der Zeit, dem gezielten Handeln hinzugeben? Laufen wir vor irgend etwas davon indem wir ständig im Tun sind? Und wenn ja - wovor bzw vor wem? Welche Geschenke hält die Stille, das Sein für uns bereit? Wie können wir eine Möglichkeit finden in unserer Welt des Tuns, des Handelns Zeit zu finden um inne zu halten und zu sein? In welchen Momenten empfinden wir das Sein ganz besonders? Was glauben wir, das wir im Tun und im Handeln, im Aussen finden können, das nicht schon lange in unserem Sein da ist?

Den Ablauf des Abends möchte ich gestalten:

  • kurzes Video

  • Meditation

  • Powerpoint Präsentation

  • Diskussion in der Runde

  • Übung mit Blick in unseren Alltag

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